Stand: 5. Oktober 2026
Datenschutz
Verantwortlicher und Kontakt
Verantwortlich für Fantasia ist Michael Mühlberger. Bei Fragen zum Datenschutz erreichst du mich unter support@apionflow.com. Fantasia ist ein privates Traumtagebuch. Du brauchst kein Benutzerkonto mit Name oder E-Mail-Adresse. Es gibt keine Werbung und kein Tracking. Tagebucheinträge werden nicht automatisch an den Entwickler übertragen. Nur wenn du mit Fantasia Premium oder den kostenlosen Bildern zum Ausprobieren ein Bild erstellst, leitet der Fantasia-Server die dafür nötigen Inhalte an OpenAI weiter, ohne sie zu speichern.
Welche Daten Fantasia verarbeitet und wofür
Die App verarbeitet die von dir eingegebenen oder diktierten Traumtexte, Titel, Datum und Uhrzeit, optionale Sprachmemos und Bilder, markierte Begriffe, Gefühle, Stichwörter, Notizen und gespeicherte Links. Hinzu kommen deine App-Einstellungen. Diese Daten dienen dem Speichern, Anzeigen, Bearbeiten, Wiederfinden und Auswerten deiner eigenen Einträge. Begriffserkennung, Musterübersichten, Diktatbereinigung und Mondphasenberechnung erfolgen lokal auf dem Gerät. Der Entwickler erhält deine Tagebuchinhalte nicht automatisch.
Speicherung und iCloud
Deine Einträge werden auf deinem Gerät gespeichert. Ein Traum, den du gerade erfasst und noch nicht gespeichert hast, wird als Entwurf nur auf diesem Gerät zwischengespeichert, damit er nicht verloren geht, wenn iOS die App beendet. Der Entwurf wird nicht synchronisiert und beim Speichern oder Verwerfen gelöscht. Wenn iCloud für Fantasia aktiv ist, werden die Tagebuchdaten einschließlich Bildern und gespeicherten Sprachmemos über Apple CloudKit in der privaten Datenbank deines iCloud-Kontos synchronisiert. Der Entwickler kann diese private Datenbank nicht einsehen. Du kannst iCloud für Fantasia in den Systemeinstellungen deaktivieren. Die Nutzung von iCloud richtet sich zusätzlich nach Apples Datenschutzbestimmungen.
Personen und „Über mich“
Du kannst einer Person in „Muster“ ein Foto und weitere Bezeichnungen geben, etwa „Mama“, und in „Über mich“ deinen Vornamen und ein Foto von dir hinterlegen. Diese Angaben werden wie deine übrigen Tagebucheinträge auf deinem Gerät und, wenn iCloud aktiv ist, in deiner privaten iCloud-Datenbank gespeichert und sind in einer Sicherung aller Träume enthalten. Fotos werden beim Hinzufügen verkleinert und ohne Metadaten gespeichert. Neben dem Ausschnitt mit dem Gesicht wird das ganze gewählte Foto gespeichert, damit du den Ausschnitt später ändern kannst. Beim Teilen eines Traums werden Personenfotos nie mitgesendet; dein Vorname erscheint dort als Absender, wenn du ihn angibst.
Träume teilen, Sicherung und Erinnerung
Wenn du einen Traum teilst, erstellt Fantasia auf deinem Gerät eine Datei mit Titel, Text und Datum sowie – nur wenn du es auswählst – Bildern, Sprachmemo, Gefühlen, Stichwörtern und dem Vornamen, den du angibst. Markierungen und deine Notizen zu Begriffen sind nie enthalten. Du entscheidest, an wen und über welchen Dienst du die Datei sendest, zum Beispiel Nachrichten, WhatsApp, Mail oder AirDrop; dafür gelten die Bestimmungen dieses Dienstes. Einen empfangenen Traum speichert Fantasia erst, wenn du ihn aufbewahrst. Eine Sicherung aller Träume ist ebenfalls eine Datei auf deinem Gerät, die du selbst speicherst oder weitergibst. Sie enthält dein ganzes Tagebuch; bewahre sie deshalb sorgfältig auf. Die Erinnerung am Morgen ist eine lokale Mitteilung deines iPhones, für die keine Daten übertragen werden. Der Entwickler erhält bei alldem keine Daten.
Mikrofon und Spracherkennung
Vor dem Diktieren fragt Fantasia die erforderlichen Systemberechtigungen ab. Die Erkennung erfolgt nach Möglichkeit auf dem Gerät. Beim älteren Spracherkennungsverfahren kann Apple Audiodaten verarbeiten, wenn keine Erkennung auf dem Gerät verfügbar ist. Optional behält Fantasia die Originalaufnahme als Sprachmemo in deinem Tagebuch. Sprachaufnahmen werden nicht an OpenAI übertragen. Mikrofon- und Spracherkennungsberechtigungen kannst du in den Systemeinstellungen widerrufen.
Optionale Bildgenerierung: Empfänger und Daten
Bilder entstehen beim KI-Dienst OpenAI. Fantasia bietet dafür zwei Wege: Mit Fantasia Premium und den kostenlosen Bildern zum Ausprobieren sendet die App die Inhalte über den Fantasia-Server an OpenAI (siehe nächster Abschnitt). Mit einem eigenen OpenAI-Zugangscode sendet sie die Inhalte direkt an api.openai.com. Beides geschieht nur, wenn du ein Bild auslöst, und immer über verschlüsselte HTTPS-Verbindungen. Für API-Kunden im Europäischen Wirtschaftsraum und in der Schweiz ist nach den OpenAI-Vertragsbedingungen OpenAI Ireland Ltd. der Vertragspartner; andernorts kann eine andere OpenAI-Gesellschaft zuständig sein.
Wählst du „Eine Szene“, wird ausschließlich deine Beschreibung der Szene als persönlicher Text gesendet, begrenzt auf 2500 Zeichen. Bei „Ganzer Traum“ wird stattdessen der Traumtext gesendet, begrenzt auf 6000 Zeichen. Wenn du „Am angezeigten Bild orientieren“ aktivierst, wird zusätzlich das angezeigte Bild dieses Traums als Stilreferenz übertragen. Unter „Personen im Bild“ werden zusätzlich Fotos von Personen und ihre Namen übertragen (höchstens vier), damit das Bild die Personen so zeigt, wie sie aussehen, und weiß, wer wer ist. Dabei sind die Personen, denen du in „Muster“ ein Foto gegeben hast und die im Traum oder in der Szene vorkommen, dein eigenes Foto mit deinem Vornamen, wenn du es erlaubt hast – in „Über mich“ oder mit „Ich“ unter „Personen im Bild“ –, sowie Fotos, die du für ein einzelnes Bild auswählst. Wer mitgeht, zeigt Fantasia vor jedem Bild mit Gesicht und Namen an; jede Person lässt sich mit einem Tipp weglassen. Die Fotos werden vorher verkleinert und ohne Metadaten neu kodiert, insbesondere ohne Aufnahmeort und Aufnahmezeitpunkt. Fotos zeigen erkennbare Personen; verwende nur Fotos von Menschen, die damit einverstanden sind. Fantasia ergänzt allgemeine Gestaltungsanweisungen und technische Bildparameter. Andere Tagebucheinträge und Sprachmemos werden nicht mitgesendet.
Mit eigenem Zugangscode wird der von dir hinterlegte API-Schlüssel zur Authentifizierung an OpenAI übertragen und ermöglicht die Zuordnung der Anfrage zu deinem OpenAI-Konto. OpenAI erhält dabei außerdem technisch notwendige Verbindungsdaten, etwa deine IP-Adresse. Der Schlüssel wird lokal im Geräteschlüsselbund gespeichert und nicht über iCloud synchronisiert. Die API-Nutzung kann Kosten in deinem OpenAI-Konto verursachen.
Fantasia Premium, kostenlose Bilder und Fantasia-Server
Fantasia Premium ist ein Abonnement mit Bildern für jeden Monat; dazu gibt es Bildpakete. Bezahlt wird über den App Store. Apple verarbeitet dabei deine Zahlungsdaten nach seinen eigenen Bedingungen und Datenschutzbestimmungen. Der Entwickler erhält weder deinen Namen noch deine E-Mail-Adresse noch Zahlungsangaben.
Damit dein Guthaben dir zugeordnet werden kann, erzeugt Fantasia beim ersten Kauf oder beim Abrufen der kostenlosen Bilder eine zufällige Kennung. Sie wird im Schlüsselbund gespeichert und über deinen iCloud-Schlüsselbund mit deinen Geräten synchronisiert, damit dein Guthaben auch auf einem neuen iPhone erhalten bleibt. Apple gibt diese Kennung mit deinen Käufen an den Fantasia-Server weiter. Die ersten acht Zeichen zeigt die App unter Einstellungen → Bilder erstellen als Support-Code an, damit dir der Support bei Problemen helfen kann. Die Kennung lässt keinen Rückschluss auf deine Person zu.
Ein neues iPhone erhält einmalig drei kostenlose Bilder zum Ausprobieren. Wenn du zum ersten Mal ein Bild erstellen möchtest, fragt Fantasia den Fantasia-Server danach. Damit die kostenlosen Bilder pro Gerät nur einmal vergeben werden, verwendet Fantasia Apples Dienst DeviceCheck: Die App erzeugt ein kurzlebiges, verschlüsseltes Token, das der Server an Apple weiterleitet. Apple speichert dazu für dein Gerät und diesen Entwickler einen Merker, dass die kostenlosen Bilder vergeben wurden. Er bleibt auch nach dem Löschen der App erhalten. Der Entwickler erfährt dabei nicht, welches Gerät es ist, und erhält keine Angaben zu deiner Person. Der Server speichert das Token nicht, sondern nur unter deiner Kennung, wann die kostenlosen Bilder vergeben wurden.
Der Fantasia-Server wird bei der Hetzner Online GmbH in Deutschland betrieben. Hetzner verarbeitet die Daten als Auftragsverarbeiter des Entwicklers. Unter der zufälligen Kennung speichert der Server: dein Guthaben; ob und wann du die kostenlosen Bilder erhalten hast; die von Apple signierten Angaben zu deinen Käufen (Produkt, Transaktionsnummer, Kauf- und Ablaufdatum, ob es ein Testkauf war), damit kein Kauf doppelt zählt und Verlängerungen und Rückerstattungen berücksichtigt werden; und zu jedem Bild den Zeitpunkt, ob es gelungen ist, die Anzahl mitgesendeter Fotos und die Kosten bei OpenAI, für die Abrechnung und zum Schutz vor Missbrauch. Diese Einträge zu einzelnen Bildern werden nach 13 Monaten automatisch gelöscht. Apple informiert den Server außerdem über Verlängerungen, Kündigungen und Rückerstattungen deines Abonnements.
Wenn du ein Bild erstellst, nimmt der Server deine Inhalte entgegen, leitet sie an OpenAI weiter und gibt das fertige Bild an die App zurück. Er speichert weder Traumtexte noch Fotos noch Bilder und protokolliert keine IP-Adressen. OpenAI erhält die Anfrage vom Fantasia-Server und damit nicht deine IP-Adresse. Der Server verwendet dafür das OpenAI-Konto des Entwicklers, in dem keine Datenfreigabe zum Training aktiviert ist. Jedes Bild wird von deinem Guthaben abgezogen; schlägt es fehl, wird es dir wieder gutgeschrieben.
Deine Zustimmung zur Bildgenerierung
Bevor Fantasia zum ersten Mal Inhalte an OpenAI überträgt, erklärt die App, was gesendet wird — die Beschreibung der Szene oder der Traumtext, bei eingeschaltetem „Am angezeigten Bild orientieren“ zusätzlich das angezeigte Bild, bei „Personen im Bild“ zusätzlich deren Fotos und Namen — und zeigt als Vorschau den Inhalt der ersten Anfrage. Erst mit „Zustimmen und Bild erstellen“ erlaubst du die Übertragung. Mit „Abbrechen“ oder dem Schließen wird nichts gesendet. Deine Zustimmung wird danach auf diesem Gerät gespeichert und gilt für weitere Bilder; direkt unter dem Knopf zum Generieren steht jedes Mal, welcher Inhalt gesendet wird. Die Zustimmung wird nicht über iCloud synchronisiert. Du kannst sie jederzeit unter Einstellungen → Bilder erstellen widerrufen; vor der nächsten Übertragung fragt Fantasia dann erneut. Ändert sich, was gesendet wird oder an wen, fragt Fantasia ebenfalls erneut. Für Fantasia Premium und für einen eigenen Zugangscode fragt Fantasia getrennt. Weder ein Kauf noch das Speichern eines API-Schlüssels ist eine Zustimmung zur Übertragung deiner Inhalte. Dein Tagebuch bleibt auch ohne Zustimmung nutzbar.
Du kannst künftige Übertragungen jederzeit ablehnen und den gespeicherten API-Schlüssel unter Einstellungen → Bilder erstellen entfernen. Eine bereits übertragene Anfrage kann dadurch nicht zurückgerufen werden.
Verarbeitung und Schutz bei OpenAI
OpenAI verarbeitet die übertragenen Inhalte zur Bilderstellung und zur Missbrauchsabwehr. API-Inhalte werden nach OpenAIs Dokumentation standardmäßig nicht zum Modelltraining verwendet, außer der API-Kontoinhaber aktiviert eine entsprechende Datenfreigabe. Sicherheitsprotokolle können Inhalte in der Regel bis zu 30 Tage enthalten; gesetzliche und sicherheitsbezogene Ausnahmen sind möglich. Fantasia aktiviert keine Datenfreigabe zum Training und garantiert keine sofortige Löschung bei OpenAI.
Für den Schutz übermittelter personenbezogener Daten sehen OpenAIs API-Vertragsbedingungen und der darin enthaltene Auftragsverarbeitungszusatz insbesondere Zweckbindung, Vertraulichkeit, technische und organisatorische Sicherheitsmaßnahmen und vergleichbare Pflichten für Unterauftragnehmer vor. Diese Schutzpflichten sichern die Weiterverarbeitung beim Empfänger ab. Sie bedeuten nicht, dass eine externe Verarbeitung mit einer ausschließlich lokalen Speicherung identisch ist. Die Verarbeitung kann auch außerhalb der Schweiz und des EWR stattfinden; der Zusatz beschreibt die dafür vorgesehenen Übermittlungsgarantien. Maßgeblich sind die Bedingungen und Einstellungen des verwendeten API-Kontos: bei eigenem Zugangscode die deines Kontos, bei Fantasia Premium die des Entwicklers.
Fotos, Links und Support
Fantasia fragt erst beim ausdrücklichen Sichern eines Bildes in Fotos nach der Berechtigung zum Hinzufügen. Eigene Bilder fügst du über die Fotoauswahl des Systems hinzu: Fantasia erhält dabei nur die Fotos, die du auswählst, und kann deine übrige Mediathek weder sehen noch durchsuchen. Beim Hinzufügen werden die Bilder verkleinert und ohne Metadaten neu gespeichert — insbesondere ohne Aufnahmeort und Aufnahmezeitpunkt. Sie werden wie alle Bilder auf deinem Gerät und in deiner privaten iCloud gespeichert und gehen nur dann an OpenAI, wenn du sie ausdrücklich als Stilvorlage verwendest. Wenn du einen gespeicherten Link oder einen Datenschutzlink öffnest, erhält der jeweilige Website-Anbieter die üblichen Verbindungsdaten. Wenn du den Support per E-Mail kontaktierst, werden deine Absenderadresse, deine Nachricht und freiwillige Anhänge zur Bearbeitung deiner Anfrage verarbeitet. Sende dabei nur die für deine Anfrage nötigen Informationen.
Aufbewahrung, Löschen und deine Rechte
Tagebucheinträge bleiben gespeichert, bis du sie löschst. Einzelne Träume, Sprachmemos und Bilder kannst du in Fantasia entfernen. iCloud-Daten und Gerätesicherungen verwaltest du zusätzlich in den Apple-Systemeinstellungen; exportierte Bilder in Fotos löschst du dort separat. Entferne deinen API-Schlüssel bei Bedarf in Fantasia, da das Löschen der App nicht zuverlässig sämtliche Schlüsselbunddaten entfernt.
Dein Guthaben und deine Käufe bleiben auf dem Fantasia-Server gespeichert, solange du sie nutzen kannst und solange sie für Rückerstattungen und gesetzliche Aufbewahrungspflichten nötig sind. Möchtest du, dass sie früher gelöscht werden, schreib an support@apionflow.com und nenne deinen Support-Code; noch vorhandenes Guthaben verfällt damit. Ein laufendes Abonnement kündigst du in den Abo-Einstellungen deines iPhones.
Das Löschen eines Eintrags in Fantasia löscht bereits an OpenAI übermittelte Inhalte nicht rückwirkend. Für Auskunfts- oder Löschanfragen zu deinem OpenAI-Konto nutze OpenAIs Datenschutzkontakt. Für Daten, die du dem Fantasia-Support gesendet hast, wende dich an support@apionflow.com. Supportkorrespondenz wird nur so lange aufbewahrt, wie dies für die Bearbeitung oder gesetzliche Pflichten erforderlich ist. Je nach anwendbarem Recht stehen dir insbesondere Auskunft, Berichtigung, Löschung, Einschränkung, Datenübertragbarkeit, Widerspruch und Beschwerde bei einer Datenschutzaufsicht zu.